Valentin Luthiger

The Chedi Andermatt und Radisson Blu öffnen am 8. Mai 2020

Nach der Corona-bedingten Schliessung nehmen die beiden zur Andermatt Swiss Alps Gruppe gehörenden Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen am Freitag, 8. Mai 2020 den Betrieb wieder auf. Den Gästen stehen die gesamte Infrastruktur inklusive Fitness, Wellness und Spa zur Verfügung. Der Golfbetrieb startet sobald der Bundesrat grünes Licht gibt. Auch die Restaurants sind für die Hotelgäste zugänglich. Zudem können die Ferienwohnungen ab sofort wieder gebucht werden. 

Die Andermatt Swiss Alps Gruppe kann auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken mit Umsatzwachstum in allen Bereichen. Der Verkauf von Immobilien nahm leicht zu auf CHF 61,6 Mio. Die Gruppe gibt sich per 1. Mai 2020 eine neue Struktur, um die weitere Entwicklung der Destination unter dem Begriff «We build communities» voranzutreiben. 

Am 8. Mai 2020 nehmen die Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen nach der Corona-bedingten Schliessung den Betrieb wieder voll auf. Den Gästen beider Hotels steht die gesamte Infrastruktur inklusive Fitness, Wellness und Spa zur Verfügung. Auch die Restaurants sind für die Hotelgäste zugänglich. Zudem können die Ferienwohnungen ab sofort wieder gebucht werden. 

Vorbehältlich der Entscheide des Bunderats öffnet am 8. Mai 2020 auch der 18-Loch Andermatt Swiss Alps Golf Course. Die Benutzung des Platzes bleibt vorläufig ausschliesslich Gästen der beiden Hotels und der Ferienwohnungen sowie Inhabern von Spielrechten vorbehalten. Die Öffnung für Greenfee-Player ist für 15. Mai 2020 vorgesehen. Für Gäste der Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu ist die Benutzung des Golfplatzes bis Ende Mai kostenlos. 

Beide Hotels wie auch die Alpine Apartments bieten attraktive Packages an. So gibt es im The Chedi Andermatt midweek Rates mit bis zu 20 Prozent Rabatt und Preisen ab CHF 400 Franken pro Zimmer. Ebenfalls bis zu 20 Prozent bietet das Radisson mit Preisen ab 175 Franken pro Zimmer. 

Immobilienverkäufe 2019 auf hohem Niveau stabil 
Das Geschäftsjahr 2019 der Andermatt Swiss Alps Gruppe war geprägt vom Wandel zum Destinationsentwickler und -betreiber. Die Immobilienverkäufe beliefen sich 2019 auf CHF 61,6 Mio. Bereinigt um einen ausserordentlichen Verkauf im Vorjahr im Wert von CHF 50 Mio. entspricht dies im Real Estate-Geschäft einer leichten Zunahme um 2,3 Prozent. Die Nachfrage blieb damit auf hohem Niveau stabil, was die Attraktivität der Destination mit der Fertigstellung der Skigebietsverbindung Andermatt+Sedrun+Disentis, den modernen Hotels und Ferienwohnungen sowie den hochstehenden Angeboten wie Golf, Wellness oder Shopping beweist. 

Per Ende Geschäftsjahr 2019 waren rund 95 Prozent aller Wohnungen in den fertiggestellten und bezogenen Apartmenthäusern verkauft. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis der verkauften Wohnungen betrug 2019 CHF 14'207 (nach CHF 12'026 im Vorjahr). 

Andermatt Konzerthalle und Gourmet am Gütsch 
Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Andermatt Swiss Alps Gruppe einen Umsatz von CHF 167,3 Mio. (Vorjahr CHF 135,7 Mio.) erzielen; das Geschäftsjahr schloss mit einem negativen Gesamtergebnis von CHF 33,0 Mio. (Vorjahr CHF 42,7 Mio.) ab, was insbesondere auf die weiterhin hohen Gestehungskosten und Abschreibungen (Hotelbau, Ausbau der SkiArena, Fertigstellung der Konzerthalle) zurückzuführen ist. Seit Projektstart bis Ende 2019 wurden insgesamt CHF 1,13 Mrd. investiert, 2019 waren es CHF 79 Mio. 

2019 konnten in Andermatt zwei weitere Highlights eröffnet werden. Die neue Andermatt Konzerthalle mit bis zu 650 Sitzplätzen wurde Mitte Juni mit einem Konzert der Berliner Philharmoniker eingeweiht. Andermatt hat damit eine einzigartige Plattform für Konzerte und Kongresse auf höchstem Niveau erhalten. 

Zum Start in die Wintersaison wurde am Gütsch das gleichnamige neue Restaurant eröffnet. Es enthält einen Ableger des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten The Japanese im The Chedi Andermatt sowie das Gourmetrestaurant Gütsch by Markus Neff. Die Konzerthalle wie auch das Restaurant Gütsch wurden von der Londoner Architektin Christina Seilern gestaltet. 

Die Andermatt Swiss Alps Gruppe mit den Unternehmen The Chedi Andermatt, Radisson Blu Reussen und Andermatt-Sedrun Sport AG beschäftigte per Ende 2019 knapp 900 Personen – hauptsächlich in den Kantonen Uri (Andermatt und Altdorf) und Graubünden (Sedrun). Sie besetzten 775 Vollzeitstellen. 

Weiterhin erfolgreiche Entwicklung im The Chedi Andermatt 
Das Fünf-Sterne-Deluxe-Hotel The Chedi Andermatt war 2019 während elf Monaten geöffnet, also auch während der frequenzschwachen Nebensaison. Es erzielte 2019 eine Ganzjahresauslastung von 54 Prozent (Vorjahr 53 Prozent). Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf CHF 29,4 Mio. (Vorjahr CHF 26,6 Mio.). Die Zahl der Gäste nahm um 10 Prozent auf 47'029 zu. 

Diverse Auszeichnungen, wie das höchste Rating des Forbes Travel Guides, der Sommeliers-Best-Award und der erste Platz für die beste Weinliste der Schweiz von Vinum, der World Luxury Hotel Award oder die Wahl zum Best Luxury Mountain Hotel in Switzerland, sind Beweis für die einzigartige Positionierung 

Mehr Bettenkapazität dank Hotel Radisson Blu 
Mit dem Hotel Radisson Blu hat Andermatt die dringend benötigte zusätzliche Bettenkapazität im 4 Sterne-Bereich inklusive Kongressinfrastruktur erhalten. Das Hotel verfügt über 179 Zimmer sowie 110 Suiten und Apartments in den Gotthard Residences mit ein, zwei oder drei Schlafzimmern. Im ersten vollen Betriebsjahr erzielte das Hotel einen Umsatz von CHF 9,5 Mio. Mit knapp 49'000 Gästen erreichte das Radisson eine Auslastung von rund 36 Prozent. 

Anhaltendes Wachstum der SkiArena Andermatt-Sedrun 
Die SkiArena Andermatt-Sedrun verzeichnete bis 13. März 2020 einen positiven Winter 2019/20. Der Gesamtumsatz der SkiArena Andermatt Sedrun nahm zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem
13. März 2020 (Corona bedingter Abbruch der Skisaison) um 6 Prozent zu. Die Zahl der Skierdays (Erstzutritte) konnte in der gleichen Zeitperiode um 5 Prozent auf 411'000 gesteigert werden. 

Für das volle letzte Geschäftsjahr (1. Oktober 2018 bis 30. September 2019) betrug die Umsatzzunahme 51 Prozent. Die Skierdays konnten in dieser Periode von 375'000 auf 469'000 um 25 Prozent gesteigert werden. 

Mit dem Halbpreis-Abo für das Skigebiet Andermatt+Sedrun+Disentis konnte ab der Saison 2019/20 ein neues Angebot für Tagesgäste lanciert werden. Mit über 25'000 verkauften Karten wurden die Erwartungen mehr als übertroffen. Die Zahl der verkauften Jahresabonnemente nahm um 8 Prozent zu. Die Erweiterung des Skigebiets Andermatt-Sedrun in Richtung Disentis trug zur weiteren Attraktivitätssteigerung bei. 

Die beiden Skigebiete SkiArena Andermatt-Sedrun und Disentis geben für alle für die Zeit ab dem 14. März 2020 gültigen Ein- und Mehrtageskarten Gutscheine ab, die bis Ende Saison 2020/21 gültig sind. Die Besitzer von Jahreskarten für die Saisons 2019/20 erhalten auf der Jahreskarte für die Saison 2020/21 einen Rabatt von 10 Prozent. 

«We build communities» mit grossem Bauvolumen 
2020 steht im Zeichen der Vision von Andermatt Swiss Alps, «The Prime Alpine Destination» weiter auszubauen. Dazu werden die Tätigkeiten der Gruppe ab 1. Mai 2020 in die vier Business Areas Hotels, Mountain and Sports, Town sowie Real Estate gegliedert. Raphael Krucker, seit 1. Januar 2020 CEO der Andermatt Swiss Alps AG dazu: «Unter dem Begriff ‹We build communities› werden wir die Schwerpunkte auf den Ausbau erstklassiger Erlebnisse, auf die Qualität, auf globale Kundenbindung sowie Nachhaltigkeit und Hospitality legen.» Dank eines robusten Geschäftsmodells mit einer integrierten Wertschöpfungskette und mehreren starken Pfeilern blickt die Andermatt Swiss Alps Gruppe positiv in die Zukunft. 

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